Geistige Entwicklung

 

 

  Geistige Entwicklung: das Wort geistig wird oft mit intelligent oder durchdacht verwechselt,

also als kognitive Hirnleistung gehalten. Die grundlegende Bedeutung von „geistig“ liegt aber im nichtmateriellen Substrat von etwas.

 

Um zu diesem Thema Zugang zu finden muß man sich selbst nicht nur als das erkennen was man im Spiegel sieht, also seinen Körper, sondern eben auch sein nichtmaterielles Substrat; das eigentliche „ich“.

 

Wesentlich ist zu erkennen: Ich habe einen Körper und damit ein Gehirn in dem der Verstand die Software darstellt. Ich selber bin aber der geistige Besitzer des Computers der entscheidet was er will und das dann seinem Computer eingibt.

Nachzuvollziehen in dem Satz:

Ich habe einen Körper, -

    Ich bin aber viel mehr als mein Körper

 

Man könnte sagen: Ich habe einen Körper oder Ich habe einen Verstand – aber Ich bin nicht nur mein Körper oder Ich bin auch nicht nur mein Verstand.

Dieses innerste geistige „Ich“ also mein tiefster Entscheidungsträger bedient sich anschließend seiner körperlichen Werkzeuge zB: Hirn zum Denken, Hände zum Arbeiten oder Füße für Fortbewegung.

Immer wieder gibt es unrationales Handel, man sagt dann emotional, hier überspringt das innere Ich den logischen Verstand und will sich selbst verwirklichen.

 

z.B: wieso verliebe Ich mich gerade in diese eine Person, wo es doch viele tausend andere auch gibt ? Oder wieso geht mir gerade dieses eine Lied nicht aus dem Kopf ?

Hinter diesen und unzähligen anderen verstandesmäßig nicht zu erklärenden Phänomenen steckt mein geistiges „Ich“

 

Die geistige Entwicklung betrifft also nicht meinen Verstand sondern genau dieses innerste nichtmaterielle Ich.

Es gibt kein körperliches Organ dieses innerste Ich, - das Gehirn ist mit seinen fast unendlichen elektrischen Leitungen nur das materielle Empfangsorgan, also quasi die Empfangsantenne an die das geistige Ich an den Körper sendet..

Dieses Ich hat als Referenz ob etwas gut oder schlecht fürs Ich gelaufen ist das Empfinden, dass das gute oder schlecht Gewissen ist. (nicht zu verwechseln mit dem Gefühl einer Sinneswahrnehmung wie: heiß, laut oder schmerzhaft).

 

Diese eigene geistige Entwicklung empfinde ich als die größte Aufgabe in unserem Erdenleben,

sie macht aus dem Tierversklavten den Selbstbewußten, aus dem Endlichen den ewigen Geistmenschen.

 

Meine tiefste Quelle aus der ich schöpfen durfte ist „das Lehrwerk“ von Bo Yin Ra.

Es entspricht absolut der Lehre Christi, ist aber nach zweitausend Jahren für die jetzige Zeit passender formuliert.

Diese Lehrwerk ist über den Kober Verlag erhältlich  www.bo-yin-ra.ch

und gibt auf alle Fragen des Lebens Antwort.

 

Für Erkenntnissuchende schließe ich eine kurze Leseprobe zum Thema „Glück“ an:

 

 

Hast Du jemals ein Kind gesehen, das eine Burg aus Sand erbaute und fröhlich in die Hände klatschte, als sein Werk vollendet war? – –

 

Hier hast Du Deinen Meister gefunden, Du, den nach Glück verlangt ...

Hier ist ein Mensch, der das Glück gefunden hat, und so Du nicht suchen willst, dem Kinde gleich, das Glück zu finden, wirst Du vergeblich Qual und Durst nach Deinem Glück erleiden.

Alles Glück der Erde, und von ihm nur soll in diesem Buche die Rede sein, ist ein Glück des Schaffenden – – sei es, dass er in sich das königliche Reich der Liebe schaffe, sei es, dass sich sein Werk aus dem Geist gestalte, sei es, dass materielle Werte seinem Schöpferwillen in Materie Gestaltung geben. – – – [3]

Die Freude des Schaffenden an seinem Werke allein ist Glück, und alles, was Du sonst mit diesem Namen nennen magst, wird, wenn Du ihm vertraust, Dich sicherlich um wahres Glück, soweit es diese Erde geben kann, – betrügen ...

 

Du Liebender, der Du Dein Glück allein in Deiner Liebe findest, sage mir, was Deine Liebe Anderes ist als Freude des Schaffenden?! – –

Gefühle sind die Kräfte Deines Schaffens, und wenn Du wahrhaft «glücklich» bist in Deiner Liebe, dann hast Du Dir im Reiche der Gefühle einen Tempel auferbaut, den keiner außer Dir betreten kann, und dessen Allerheiligstes das Gottesbild umschließt, dem Du als Priester Deiner Liebe dienen willst und Opfer spendest ...

Vielleicht bist Du noch niemals Dir bewusst geworden, hier ein Schaffender zu sein, – fühlst Dich bemeistert von Gefühlen, die Dich leiten, oftmals gegen Deinen Willen, – glaubst Dich in Banden, die Dich fesseln, wo Du gerne Fesseln tragen willst, und lebst dem Wahn, dies alles käme nur [4] von außen her, und schalte frei mit Dir nach ewig in das Erdenleben eingewobenen Gesetzen?? –

 

Du stehst Dir selbst im Lichte, wenn Du also denken magst! – – –

Wohl folgst Du ewig unbesiegbarem Gesetz, wenn Deine Seele sich dem Strom der Liebe öffnet, der das All durchfließt, und mit geheimnisvoller Kraft die Seelen und die Leiber zueinanderzieht, doch wird die Folgeleistung Dir nur Glück versprechen, und Du wirst in Deiner Liebe niemals auch Dein Glück erreichen, wenn sie nicht vermag, in Dir den Schaffenden zu wecken. – –

Was Dich dann wirklich «glücklich» macht, das ist Dein eigen Werk, – das Schaffen aus dem Chaos der Gefühle, und dieses Schaffens Folge: – – jene Harmonie der Seele, die sich selbst vollendet, wenn sie sich der anderen Seele schenkt. –

Selbst jener sinnliche Genuss, der unter Menschen, die kein höheres Verlangen kennen als den Trieb der Tiere, «Liebe» heißt, zwingt niederste Gefühle dennoch, [5] schaffend sich ein Trugschloss zu erbauen, in dem sie, als Sklaven ihres kurzen «Glückes», sich ihrer geilen Träume Götzenbild errichten. –

 

Du aber, Du Liebender, der Du wahrhaft «glücklich» werden willst, wirst eine andere Art des Glückes suchen müssen, und wenn Du ein wahrhaft Liebender bist, dann wird Dir ein Glück der körperlichen Empfindung niemals von dem Glück der seelischen Vereinigung trennbar sein. –

Nur als ein Schaffender kannst Du dieses Glück der Seele finden! – – –

 

Du lässt Dich immer noch gar leicht betrügen und erwartest täglich das Nahen des Glückes von außen her. –

Dem Einen ist es die Liebe eines geliebten Menschen, dem Anderen ein Werk, das er erstehen sehen möchte, und wieder Anderen wird es nur als die Befreiung von des Leibes Not und Sorge erscheinen.

Aber wenn auch dies Alles von Dir errungen wurde, wirst Du am Ende immer [6] wieder Dir gestehen müssen, dass noch ein Weiteres zu Deinem Glücke fehlt, und Du wirst in Unrast weiter suchen, wo Du vorher Dich am höchsten Ziele wähntest. – –

Du ahnst nicht, welches Glück das Leben dieser Erde in sich birgt, und dass es allen «ewigen» Glückes Unterpfand und Nährboden ist! –

Sinnlos wird dieser Erde Dasein für Dich und zu einer Kette täglich sich erneuernder größerer oder kleinerer Peinigungen, wenn Du nicht hier auf dieser Erde zu Deinem irdischen Glücke findest!–

Glaube nicht jenen trostlosen Lehren, die Dir ein «Glück der Ewigkeit» in Aussicht stellen, wenn Du auf dieser Erde Glück verzichtest!

Auch hier und jetzt, zu dieser Stunde, da Du dies lesen magst, bist Du mitten in der Ewigkeit, und was Du jetzt Dir nicht zu schaffen vermagst, wird Dir kein Gott in aller Ewigkeit verschaffen können ...

Du wirst erkennen lernen müssen, dass alles Glück nur Folge einer Fähigkeit ist, die Du in Dir trägst, und dass Du niemals glücklich werden kannst, weder jetzt, noch [7] in irgend einer anderen Daseinsform, wenn Du diese Fähigkeit nicht zur Entfaltung bringen magst, wenn Du träge wartest darauf, dass Dir einst Dein Glück begegnen müsse, oder wenn Du gar glaubst, es müsse als «Belohnung» Deiner Taten Dir von außen her, als Folge «göttlicher Gerechtigkeit», gegeben werden! –

Nur als ein Schaffender wirst Du Dein Glück erringen und für die Dauer Dir erhalten!

Nur was Du Dir selber jetzt in Dir auferbauen kannst, wird ewig Dir Befriedigung gewähren!

Nur wenn Du Dir Glück zu schaffen weißt, wirst Du in jeder Lebensform zu Deinem Glücke gelangen! – – – – – – –

 

 

1.1     (51.) Die Pflicht glücklich zu sein

 

Wenige nur auf dieser Erde wissen wahrhaft, das Glück an ihre Tage zu fesseln, und diese Wenigen werden gut tun, nicht von ihrem Glücke zu reden, soll nicht der Neid zu ihrem wühlenden Widersacher werden.

Unzählige jedoch ersehnen das Glück, ohne es jemals zu finden, weil sie nicht wissen, dass sie selbst nur ihres Glückes Schöpfer werden können.

Sie streben nach Glück wie nach einer verbotenen Frucht, weil sie es finden möchten als Geschenk, und dennoch dunkel ahnen, dass es nur zu seinem gerechten Kaufpreis zu erwerben ist.

Von Jugend auf wurde ihnen gesagt, dass alles irdische Glück eine Gabe des Zufalls sei, und dass dem Edlen zieme, nicht nach Glück zu streben. [9]

Keine Lehre erreichte je ihr Ohr, die ihnen von der Verpflichtung sprach, das Leben dieser Erdentage so zu nützen, dass es eine Quelle steten Glückes werde.

Zwar möchten sie alle «glücklich sein» und jeder versucht es auf eine andere Weise, aber das Glück soll als Zugabe kommen, und tausend andere Dinge sind ihnen wahrhaft wichtiger als ihr Glück.

Wer aber das Glück erringen will, der darf nur nach seinem Glücke streben und alles, was er sonst noch erreichen möchte, muss diesem Streben untergeordnet und weise eingeflochten sein. – –

Kein anderer Wunsch darf seinen Willen behindern, das größte Glück, das diese Erde ihm zu geben hat, durch seine freie Tat zu schaffen.

Keine andere Aufgabe darf ihm höher stehen, als die Pflicht, zum reinsten dauernden Glück zu gelangen, und dieser Erde Glück in sich, und dadurch auch für Andere, zu mehren.

 

 

 

Interessiert sich jemand für Bo Yin Ra in Graz oder Steiermark, so stehe ich gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung (bitte ein Mail über meine Ordinationshomepage)